Appetitzügler & Diätpillen im Vergleich

Medikamente gegen Fettleibigkeit werden in der Fachsprache als „Antiadipositum“ bezeichnet. Darunter können sowohl Appetitzügler wie auch andere Diätpillen verstanden werden. Das Ziel der Medikation ist es, den Patienten beim Gewichtsverlust zu helfen, ohne dabei andere gesundheitlichen Risiken zu riskieren. Neben offiziell zugelassenen Antiadipositum gibt es auch zahlreiche Medikamente welche als „Off-Label“ eingesetzt, oder sogar zum Zweck der Gewichtsreduktion missbräuchlich eingesetzt werden. Ich gebe im folgenden Artikel einen Überblick der bekanntesten rezeptpflichtigen Appetitzügler & Diätpillen.

Zuletzt geändert am: 5. November 2020
Teilen:
katharina-schmitt
Katharina Schmitt
FAQ über Appetitzügler & Diätpillen

Bei Appetitzüglern handelt es sich um Arzneistoffe, die eine appetithemmende Wirkung besitzen. Bei Appetitzüglern handelt es sich also um Mittel, durch die das Hungerzentrum im Gehirn manipuliert wird. Zugleich vermitteln sie ein Stimmungshoch, starke Appetitzügler sogar ein regelrechtes Glücksgefühl.

Jaein. Die Wirkung von Appetitzügler kann bewirken, dass die Betroffenen einen stärkeren Bewegungsdrang verspüren, sodass sie ganz automatisch ihren Stoffwechsel anheizen und zusätzliche Kalorien verbrennen, wodurch natürlich auch die Gewichtsabnahme unterstützt wird. Dieser Effekt wirkt sich allerdings nur in einem geringen Maß aus. Denn selbst effektive Appetitzügler können kein Fett abbauen. Sie sorgen lediglich dafür, dass die Betroffenen weniger essen.

Am beliebtesten sind aktuell Regenon & Tenuate mit dem Wirkstoff Amfepramon. Auch Alvalin Tropfen oder Mysimba zählen aktuell zu den beliebtesten Appetitzpügler.

Neben den genannten Appetitzüglern gibt es noch Saxenda oder Xenical. Während Saxenda ebenfalls eine leicht Appetithemmende Wirkung hat, wirkt Xenical nur auf die Verdauung in dem ein gewisses Anteil der Nahrungsfette wieder unverdaut ausgeschieden werden können. 

Kein verschreibungspflichtiges Diätmittel kann dauerhaft eingenommen werden. Alle verschreibungspflichtigen Diätpillen dürften maximal 3 Monate eingenommen werden. Nur in Ausnahmefällen entscheiden sich Ärzte für eine noch längere Behandlung. 

Es gibt zwar auch rezeptfreie Appetitzügler, allerdings fällt deren Wirkung deutlich geringer aus. Die verschreibungspflichtigen Appetitzügler sollten nur mit gültigen Rezept gekauft werden. 

Vorteile

Nachteile

Artikelübersicht:
    Add a header to begin generating the table of contents
    Bekannte Appetitzügler:
    Appetitzügler mit Rezept

    Welche rezeptpflichtigen Appetitzügler gibt es?

    Sieht der Arzt bei einem Patienten die medizinische Notwendigkeit für eine Reduktion des Gewichts, gibt es in Deutschland mehrere verschreibungspflichtige Appetitzügler, die unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden können. 

    All diese Arzneimittel sind verschreibungspflichtig, können aber auch mittels eine Ferndiagnose über das Internet verschrieben werden. Dafür wird im Bestellvorgang ein Fragebogen ausgefüllt und ein Gespräch mit dem Arzt über ein Chatfenster getätigt. Wenn dem Kunden ein Rezept ausgestellt werden konnte, wird automatisch ein Versand in die Weg geleitet.

    Amfepramon Appetitzügler

    Regenon enthält wie Tenuate Retard den Wirkstoff Amfepramon und wird ärztlich verordnet, sofern die Patienten einen Body Mass Index von mindestens 30 haben. Wer bereits Begleiterkrankungen des Übergewichts hat, kann auch mit einem BMI von über 27 ein Rezept für Amfepramon erhalten. Außerdem können Patienten nur dann Regenon kaufen wenn Diäten oder ein Sportprogramm nicht die gewünschte Wirkung zeigen.

    Nachgewiesen wurde bislang lediglich eine kurzanhaltende Wirkung in Bezug auf die Reduktion des Gewichtes. Allerdings kann bereits eine kurzzeitige Wirkung dazu beitragen, den Betroffenen dazu zu motivieren, seine Ernährung und Lebensgewohnheiten umzustellen, wodurch sich langfristig gesehen ein positiver Effekt ergibt.

    Der Wirkstoff Amfepramon stimuliert den Sympathikus, wodurch er systemisch auf verschiedene Organe sowie das Herz-Kreislauf-System wirkt. Weil Amfepramon die Blut-Hirn-Schranke durchqueren kann, wirkt sich dieser Stoff ferner auf die Gehirnaktivität aus.

    Unter anderem unterdrückt der Wirkstoff natürliche Bedürfnisse wie Appetit, Durst, Harnausscheidung oder Schlaf, wodurch er die physische und psychische Leistungsfähigkeit erhöht und das Konzentrationsvermögen sowie die Aufmerksamkeit steigert.

    Regenon enthält 25 mg Amfepramon welche sofort einsetzen. Es werden maximal 3 Kapseln an einem Tag eingenommen. Vielen Patienten genügt es eine Kapseln morgens zu sich zu nehmen.

    Tenuate Retard enthält 75 mg Amfepramon und wirkt schleichend. Die Wirkung setzt nach etwa einer Stunde ein und hält ca 8 bis 12 Stunden lang an. Es soll maximal eine Kapseln täglich eingenommen werden.

    Alvalin Tropfen (Cathin)

    Alvalin enthält den Wirkstoff Cathin und unterstützt das Abnehmen insofern, als es den Appetit im Rahmen einer Diät zügeln kann. Auch dieses Präparat wird ausschließlich an Patienten als effektiver Appetitzügler verschrieben, die einen Body Mass Index von 30 (oder 27 mit Begleiterkrankungen) oder größer haben.

    Bekannt wurde Alvalin als Nachfolger der x112 Tropfen. Diese Tropfen waren besonders in den 90er Jahren sehr beliebt. 

    Bevor dieser verschreibungspflichtige Appetitzügler verordnet wird, untersucht der Arzt üblicherweise, ob eine andere Erkrankung als Ursache für das Übergewicht in Frage kommt. Auch hier sollte die Einnahme durch eine Umstellung der Ernährung, ein Sportprogramm sowie gegebenenfalls durch eine psychotherapeutische Behandlung ergänzt werden.

    Alvalin sollte nicht dauerhaft eingenommen werden, so wird als Behandlungsdauer ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen, maximal drei Monaten, empfohlen. Stellt sich nach drei bis vier Wochen kein Abnehm-Effekt ein, ist ein Abbruch der Behandlung anzuraten.

    Appetitzügler ohne Rezept

    Was gibt es für rezeptfreie Appetitzpügler?

    Neben pharmazeutischen Präparaten, die sich in der Regel als effektiver Appetitzügler erweisen, gibt es auch verschiedene natürliche, pflanzliche sowie homöopathische Mittel, durch die sich der Appetit zügeln lässt.

    Weil die Wirkstoffe zwar dieselben sind wie bei verschreibungspflichtigen Präparaten, diese aber in einer weitaus geringeren Konzentration vorhanden sind, gibt es kaum starke Appetitzügler.

    Bei 5-HTP handelt es sich um den wohl bekanntesten Appetitzügler auf pflanzlicher Basis. Hierbei handelt es sich um eine Form von Tryptophan, einer Aminosäure, die aus der Heilpflanze Griffonia gewonnen wird. 

    Für homöopathische Präparate wird die Wurzelrinde der Madar-Pflanze getrocknet. Diese soll ebenso auf das Sättigungszentrum des Menschen einwirken und den Appetit senken. Verabreicht wird dieser Wirkstoff in Form von sogenannten Globuli, also Zuckerkügelchen.

    Für Betroffene, die nur unter mäßigem Übergewicht leiden, empfehlen sich allerdings ohnehin eher Appetitzügler, die auch wirklich voll und ganz natürlich sind – also Lebensmittel, die rasch für ein anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen und zugleich den Stoffwechsel ankurbeln sowie den Magen gut füllen.

    Appetit mit Lebensmittel hemmen:

    Auch ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit kann beim Abnehmen helfen, weil dieses im Grunde wie ein Quellmittel wirkt. Eine appetithemmende Wirkung besitzen darüber hinaus verschiedene Lebensmittel wie Äpfel, Tomaten, Linsen, Eier oder Topinambur. Die Fettverbrennung wird durch scharfe Gewürze wie beispielsweise Chili angekurbelt.

    Was sind Quellstoffe?

    Das Sättigungsgefühl lässt sich aber auch durch Ballaststoffe und verschiedene Quellmittel erreichen. In diesem Fall ist das Sättigungsgefühl „echt“ und wird nicht im Gehirn erzeugt. 

    Der Grund: Der Magen ist mit Präparaten angefüllt, die durch die Aufnahme von Flüssigkeit aufgequollen sind.

    Hierbei handelt es sich allerdings nicht um Appetitzügler im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr um Schlankheitsmittel, zu denen auch Fatburner, entwässernde Mittel, Schlankheitstees sowie Abführmittel gehören. (Quellstoffe)

    Fettblocker auf Rezept

    Was gibt es für Fettblocker?

    Unter den rezeptpflichtigen Diätpillen wird das Präparat Xenical am häufigsten verschrieben. Hierbei handelt es sich um einen Fettblocker, der verhindert, dass über die Nahrung überflüssiges Fett aufgenommen wird.

    Von anderen Präparaten unterscheidet sich Xenical dadurch, dass es weder appetithemmend wirkt noch das zentrale Nervensystem beeinflusst. Vielmehr greift Xenical direkt in den Prozess der Verdauung ein. Durch Xenical können bis zu 25 Prozent des Fettes aus der Nahrung direkt ausgeschieden werden, ohne dass die Betroffenen weniger essen müssen. Zwar gilt dieses Präparat als äußerst gut verträglich, komplett frei von Nebenwirkungen ist es allerdings nicht.

    Zu den leichten Nebenwirkungen, die auftreten können, gehören Durchfall, Magenbeschwerden sowie ein fettiger Stuhlgang. Dies eNebenwirkungen treten aber vor allem dann auf, wenn zu viel Fett zu sich genommen wird und Xenical die Arbeit nicht mehr wie geplant verrichten kann. Es ist also eine Art Bestrafung für das nicht einhalten der Regeln einer Diät.

    Xenical gehört nicht zu der Gruppe der verschreibungspflichtige Appetitzügler sondern ist ein rezeptpflichtiger Fettblocker.

    Welche Diätpillen & Appetitzügler sind verboten?

    Leider gibt es auch Medikamente welche missbräuchlich für den Zweck der Gewichtsreduktion eingesetzt werden. Auch Medikamente welche schon längst vom Markt genommen sind, tauchen immer wieder als gefährliche Kopie auf. 

    Verboten: Reductil (Sibutramin)

    Das Diätmittel Reductil enthält den Wirkstoff Sibutramin und gilt als bewährtes Präparat, um Übergewicht zu bekämpfen. Wer diese Diätpille einnimmt, verspürt schon beim Verzehr kleiner Portionen ein Sättigungsgefühl. Dadurch führen die Betroffenen ihrem Organismus insgesamt weniger Kalorien zu.

    Reductil entfaltet seine Wirkung unmittelbar im Gehirn, wo es einen Anstieg der beiden Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin bewirkt. Die Einnahme kann allerdings auch einen leichten Anstieg des Blutdrucks, Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindel oder Schlafstörungen zur Folge haben.

    Auf dem deutschen Markt ist dieses Präparat nicht erhältlich daher ist dieses Medikament kein legaler verschreibungspflichtiger Appetitzügler.

    Grund für den Verbot waren insgesamt über 30 Todesfälle durch den Wirkstoff Sibutramin.

    Verboten: Bontril

    Das Präparat Bontril hat eine stimulierende Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Der Wirkstoff ist Phendimetrazin. Das Präparat bewirkt eine Erhöhung von Herzfrequenz und Blutdruck, wodurch sich der Appetit vermindert. Weil die Betroffenen weniger Nahrung zu sich nehmen, erfolgt die Gewichtsabnahme also gewissermaßen automatisch.

    Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Beeinträchtigungen des Sehvermögens, Schlafstörungen sowie Magenbeschwerden, in Einzelfällen sind auch Herzbeschwerden möglich.

    Auf dem deutschen Markt ist auch dieses Medikament verboten daher kann man es nicht mehr in die Gruppe Verschreibungspflichtige Appetitzügler zählen.

    Verboten: Adipex

    Bei Adipex handelt es sich um ein Amphetamin, das also auch eine aufputschende Wirkung besitzt. Viele Ärzte betrachten dieses Präparat als letzte Möglichkeit, um den Appetit der Patienten effektiv zu unterdrücken. In Deutschland ist dieses Mittel mittlerweile verboten.

    Adipex enthält den Wirkstoff Phentermin, der bereits während der Nahrungsaufnahme ein schnelleres Sättigungsgefühl bewirkt. Patienten, die Adipex konsumieren, nehmen also weniger Nahrung zu sich.

    Die Bandbreite der Nebenwirkungen von Adipex reicht von leichten Reizungen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Des Weiteren können ÜbelkeitSchlaflosigkeitDurchfall oder ein erhöhter Blutdruck auftreten.

    Wird das Präparat regelmäßig eingenommen, kann auch eine Abhängigkeit nicht ausgeschlossen werden, da es sich um ein Amphetamin handelt. Deshalb darf das Präparat auch ausschließlich unter ärztlicher Kontrolle verabreicht werden.

    Nicht mit diesem Präparat behandelt werden dürfen Patienten, die unter Alkoholabhängigkeit, Nierenfunktionsstörungen, Erkrankungen an Herz oder Gefäßen oder psychischen Erkrankungen leiden.

    Adipex gehört nicht mehr zu der Gruppe verschreibungspflichtige Appetitzügler – sondern ist mittlerweile verboten.

    Verboten: Duromine

    Wenn man sich Verschreibungspflichtige Appetitzügler ansieht sollte man auch Duromine erwähnen. Das Präparat Duromine wurde ausschließlich bei schweren Fällen von Übergewicht verordnet. Doch auch dieses Medikament ist in Deutschland mittlerweile verboten.

    Es enthält denselben Wirkstoff wie Adipex, nämlich Phentermin. Duromine zählt ebenfalls zu den Amphetaminen und hat somit eine direkte Wirkung auf das zentrale Nervensystem – es sorgt dafür, dass sich bei den Betroffenen vorzeitig ein Sättigungsgefühl einstellt.

    Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen erhöhter Blutdruck, Schlaflosigkeit sowie Probleme der Atemwege und der Verdauung.

    Da auch dieses Medikament mittlerweile in Deutschland verboten ist kann man es nicht mehr zu der Gruppe verschreibungspflichtige Appetitzügler zählen.

    Amphetamine als Appetitzügler Missbrauch

    Neben Appetitzüglern gibt es noch einige weitere Stoffe, die eine appetitzügelnde Wirkung besitzen – wie etwa ephedrinhaltige Mittel.

    Chemisch betrachtet handelt es sich bei Ephedrin um ein Alkaloid, das stimulierend auf den menschlichen Organismus wirkt. Verwendet wird dieses Präparat bei zu niedrigem Blutdruck, Erkrankungen der Atemwege und teilweise auch bei der Schlafkrankheit.

    Gewonnen wird Ephedrin aus Ephedra-Pflanzen wie etwa dem Meerträubel. Wie alle Alkaloide enthält auch Ephedrin Stickstoff. Die charakteristischen stimulierenden Eigenschaften, die Ephedrin auch zu einer Partydroge machen, entstehen dadurch, dass dieses Alkaloid direkt auf den Sympathikus einwirkt.

    Dort bewirkt Ephedrin, dass die präsynaptischen Nervenenden verstärkt Noradrenalin freisetzen, wobei zugleich die Wiederaufnahme in den Synapsen gehemmt wird.

    Das hat zur Folge, dass im synaptischen Spalt die Konzentration an Noradrenalin ansteigt, wodurch auch eine größere Wirkung entsteht. Das Stresshormon Noradrenalin bewirkt im menschlichen Körper, dass in Notsituationen kurzfristig mehr Energie zur Verfügung steht.

    Dies gelingt dadurch, dass die Verbrennung von Fett forciert wird, während zugleich der Abbau von Protein aus den Muskeln gestoppt wird. Zugleich erweitern sich die Bronchien, weil der Körper in Notsituationen mehr Sauerstoff benötigt, die Herzfrequenz wird stimuliert und der Blutdruck erhöht.

    Im Gegenzug werden körperliche Funktionen, die in einer derartigen Situation stören würden – etwa Nahrungsaufnahme oder Verdauung – eingeschränkt. Sobald die Notsituation überstanden ist, sinkt der Noradrenalinspiegel wieder, sodass sich der Körper beruhigen kann.

    Wer Ephedrin konsumiert, erzeugt die geschilderten körperlichen Phänomene hingegen, ohne dass eine Notsituation vorliegt. Die entsprechenden Reaktionen legen sich erst, sobald der Körper das Ephedrin abgebaut hat. Zur Gewichtsabnahme eignet sich Ephedrin allenfalls für einen kurzen Zeitraum.

    Ephedrin Missbrauch dringend vermeiden

    Bei einem zu langfristigen Epehdrin Konsum kann es zu unerwünschten Begleiterscheinungen wie einer erhöhten Herzfrequenz oder Bluthochdruck führen, was über einen längeren Zeitraum gesehen sogar zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.

    Weitere mögliche Nebenwirkungen:

    • Angstzustände
    • Unruhegefühle
    • Halluzinationen
    • Delirium
    • Tremor (Zuckungen und Zittern)
    • Übelkeit
    • Krämpfe
    • Kopfschmerzen

    Amphetamine als Appetitzügler Missbrauch

    Ebenso wie Ephedrin bewirken auch Amphetamine eine Reduktion des Gewichts – und auch diese sollten nicht über einen längeren Zeitraum hinweg konsumiert werden.

    Amphetamine sind künstliche Substanzen, die vollsynthetisch produziert werden. In der Medizin werden Amphetamine zur Behandlung von ADHS sowie Narkolepsie genutzt. Der Grund dafür liegt darin, dass Amphetamine eine stark aufputschende und stimulierende Wirkung besitzen. Zugleich zügeln Amphetamine den Appetit.

    Amphetamine stimulieren den Sympathikus, einem wichtigen Teil im vegetativen Nervensystem. Ist die Dosis an Amphetaminen ausreichend hoch, wird der Körper in einen Stresszustand versetzt, wodurch sämtliche Notfallfunktionen des Körpers aktiviert werden.

    Neben positiven Effekten wie einer höheren geistigen und körperlichen Ausdauer, einer erhöhten Aufmerksamkeitsspanne und einer erhöhten Wachheit bewirken Amphetamine aber auch eine ganze Reihe von Nebenwirkungen. So kann der Konsum zu Nervosität, Schlafstörungen oder sogar zu zerebralen Krampfanfällen führen.

    Werden Amphetamine über einen längeren Zeitraum hinweg konsumiert, kann dies sogar zu Psychosen und einer Abhängigkeit führen.

    Risiken beachten & Rezeptpflicht einhalten

    Appetitzügler online bestellen?

    Wer einen Appetitzügler online bestellen möchte, sollte darauf achten die Rezeptpflicht einzuhalten. Wird ein verschreibungspflichtiger Appetitzügler, rezeptfrei angeboten, handelt es sich um ein unseriöses Angebot. Dann ist das Risiko hoch eine Fälschung zu erhalten und in rechtliche Schwierigkeiten zu geraten.

    Für den Erwerb wird daher stets ein gültiges Rezept benötigt, welches allerdings auch über eine Ferndiagnose im Internet ausgestellt werden kann. Somit lässt sich der persönliche Arztbesuch vermeiden. 

    Appetitzügler sollten nie länger als vom Arzt verordnet eingenommen werden und stellen nur eine Unterstützung der Diät dar. Damit erfolgreich und vor allem langfristig Körpergewicht reduziert werden kann, ist ein kontinuierliches Kaloriendefizit entscheidend. Auch die Bewegung im Alltag sollte nicht vernachlässigt werden. 

    Quellen: