Erfahrungsberichte über Regenon

Regenon ist ein verschreibungspflichtiger Appetitzügler, der den Wirkstoff Amfepramon enthält. Die Erfahrungen mit Regenon klingen meist sehr positiv, wobei die Wirkung häufig schnell wieder nachlässt und ein gewisser Gewöhnungseffekt möglich ist. Viele Erfahrungsberichte sprechen allerdings von einer erfolgreichen Hilfe um Heißhungerattacken in einer Diät zu überbrücken.

Zuletzt geändert am: 16. November 2020
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Katharina Schmitt
FAQ über Regenon:

Wenn bisherigen Bemühungen Gewicht zu verlieren gescheitert sind, kommt der Appetitzügler Regenon zum Einsatz. Dies bedeutet, dass Patienten bereits im Vorfeld Versuche zum Abnehmen unternommen haben müssen. 

Nein, der Wirkstoff Amfepramon Hydrochlorid ist verschreibungspflichtig. Regenon verordnet werden, wenn der BMI 30 (oder 27 mit Begleiterkrankungen) überschritten ist. Wer Regenon rezeptfrei kaufen will, sollte sich bewusst sein, dass die Gefahr ein Fälschung zu erhalten ansteigt. Legal, kann der Appetitzügler nur mit Rezept gekauft werden. Dabei ist auch eine Ferndiagnose über das Internet möglich. (Beispielsweise für Tenuate Retard)

Amfepramon zählt zu den Alpha-Sympathomimetika. Diese Arzneistoffe stimulieren die im sympathischen Nervensystem befindlichen Alpha-Adrenorezeptoren selektiv. Alpha-Sympathomimetika binden sich an die Rezeptoren und führen folglich zu einer direkten Stimulation. Amfepramon wirkt sich somit zentral auf das Gehirn aus und führt dazu, dass der Appetit gehemmt wird. Heißhungerphasen werden ebenso effizient unterdrückt wie ein ständiges Hungergefühl.

Da Regenon nicht wie Tenuate in Retardtablettenform verfügbar ist, steigt die Wirkung zwar schnell an, nimmt allerdings auch schnell wieder ab. Die Wirkung hält für etwa 3 bis 5 Stunden an. Mehr als 3 Kapseln sollten am Tag nicht eingenommen werden. 

Grundsätzlich ja, sonst wäre das Medikament nicht gegen Adipositas zugelassen. Regenon ist allerdings kein Ersatz für eine Diät, psychotherapeutischen Maßnahmen und ausreichend Sport. Allerdings kann der Wirkstoff eine Gewichtsabnahme unterstützen.
Die Wirksamkeit ist effektiv, jedoch eher kurz anhaltend, sofern nach der Einnahme keine Ernährungsumstellung oder ausreichend Sport erfolgen.

Online Rezept

Regenon, bzw. das Medikament Tenuate (identischer Wirkstoff „Amfepramon“) kann auch via Ferndiagnose verordnet werden. Tenuate ist in Form von Retardtabletten verfügbar, wodurch der Wirkstoff langsamer, über den gesamten Tag verteilt abgegeben wird. 

Ferndiagnose:
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    Regenon Fotos:
    Was sagen die Erfahrungsberichte?

    Erfahrungen mit Regenon

    Laut Erfahrungsberichten im Internet, sind die meisten Anwender*innen zufrieden mit der appetitunterdrückenden Wirkung von Regenon. Der Wirkstoff Amfepramon stimuliert das symphatische Nervensystem und kann dadurch den Appetit unterdrücken und zum Sport anregen. Grundsätzlich beschreiben die Erfahrungen mit Regenon eine aufhellende und motivierende Stimmung nach der Einnahme. 

    Wo eine Wirkung ist, ist allerdings auch eine Nebenwirkung. Desto länger der Appetitzügler genommen wird, desto eher tritt auch ein Gewöhnungseffekt ein. Der Appetitzügler Regenon sollte daher nie länger als vom Arzt verordnet eingenommen werden. In Erfahrungsberichten wird auch von einer Sucht gesprochen, da nach der Anwendung logischerweise auch wieder Heißhungerattacken einsetzen können. Hierbei empfiehlt es sich, auch nach der Diät, sich an einen Ernährungsplan zu halten. 

    Nur wer den Hunger auch nach der Diät kontrollieren kann, vermeidet einen JoJo-Effekt. 

    Erwartungshaltung

    In den Erfahrungen mit Regenon lässt sich eines ganz klar herauslesen: Patienten erwarten oft zu viel. Der Appetit wird unterdrückt, aber die Wirkung kann nicht ewig anhalten. Das Medikament hat auch nicht das Ziel den Patienten jegliches Hunger & Durstgefühl zu rauben, sondern lediglich Heißhungerattacken zu lindern. 

    Wichtig: Es sollte auf jeden Fall dennoch genug gegessen werden. Wer den ganzen Tag nichts isst, weil Regenon den Appetit unterdrückt, wird am Abend vom Heißhunger überrollt werden. Wer sich dann ungesund ernährt, erreicht mit einer Diät nur wenig. Empfehlenswert ist es daher dennoch ausreichend zu essen, auch wenn gerade kein starkes Hungergefühl besteht. Nur so ist der Magen gefüllt und es entstehen auch keine Anfallartigen Heißhungerattacken wenn die Wirkung nachlässt. 

    Dehydrierung vermeiden

    Manche Patienten beschreiben in den Erfahrungsberichten über Regenon einen „trockenen Mund“. Dies ist auch bei den Erfahrungsberichten mit Tenuate Retard der fall. Dieser Effekt tritt vor allem dann ein, wenn der Wasserkonsum vernachlässigt wird. Durch die Appetitunterdrückende Wirkung, wird auch das verlangen nach Flüssigkeit herabgesetzt. 

    Wichtig: Es sollte daher unbedingt ausreichend getrunken werden. Dies ist für die Funktionalität des Köpers enorm wichtig.

    Vorteile von Regenon

    Nachteile von Regenon

    Risikopatienten

    Wer darf Regenon nicht anwenden?

    Wenn Patienten an Bluthochdruck leiden, oder ein erhöhten Druck in Ihren Lungenarterien besteht, sollte von Regenon abgesehen werden. Dabei wächst das Risiko auf Herzrhytmusstörungen oder einem Lungenhochdruck.

    Im Falle von bestehenden Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris und Herz- bzw. Gefäßerkrankungen sollten von der Einnahme abgesehen werden. Gegen die Einnahme sprechen auch ein erhöhter Augeninnendruck, ein Tumor des Nebennierenmarks, eine Überfunktion der Schilddrüse ebenso wie psychische Erkrankungen.

    Wenn eine Neigung dazu besteht, Medikamente zu missbrauchen oder von Alkohol abhängig sind, wird ein Arzt von der Verschreibung absehen. 

    Die Einnahme ist nicht zu empfehlen, wenn gleichzeitig andere Appetitzügler zu sich genommen werden. Auch erhöhter Koffeinkonsum sollte vermieden werden, da dadurch die Wirkung verstärkt werden kann, was somit auch für stärkere Nebenwirkungen sorgen kann.

    Welche Nebenwirkungen hat Regenon?

    Die Einnahme dieses Appetitzüglers kann unterschiedliche Nebenwirkungen hervorrufen. Laut Erfahrungsberichten tritt am häufigsten innere Unruhe, Nervosität und ein trockener Mund auf.

    Auch ein Gewöhnungseffekt und Abhängigkeit bei einem radikalem Entzug kann unter die Nebenwirkungen fallen. Außerdem werden Schlafstörungen bei einer zu späten Einnahme in den Erfahrungsberichten erwähnt. 

    Laut offiziellen Beipackzettel sind noch folgende Nebenwirkungen bekannt:

    Warnhinweise

    Sollten Atemschwierigkeiten auftreten, muss Regenon sofort abgesetzt werden und ein Arzt informiert werden. Regenon darf grundsätzlich nicht mit Antidepressiva, blutdrucksenkende Substanzen wie beispielsweise Insulin oder Anaethetika eingenommen werden. 

    In Kombination mit Alkohol kann die Reaktionsfähigkeit und somit auch die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt sein. 

    Anwendung von Regenopn

    Eingenommen wird Regenon in Form von Kapseln. Dabei werden die unzerkauten Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit rund 30 Minuten vor den Hauptmahlzeiten eingenommen. Zwar sind drei Kapslen die übliche Dosis, es können allerdings auch zwei oder nur eine Kapsel am Tag ausreichen um Heißhungerattacken zu überbrücken. 

    Appetitzügler können Schlafstörungen und Nervosität hervorrufen. Folglich sollte Regenon Kapseln keinesfalls vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

    Wie lange darf man Regenon nehmen?

    Für die Dauer der Behandlung ist keine pauschale Antwort möglich. Die Behandlungsdauer richtet sich nach unterschiedlichen individuellen Faktoren. In der Regel liegt die Behandlungsdauer bei vier bis sechs Wochen. In einigen Fällen kann die Behandlungsdauer bis zu drei Monate lang erfolgen.

    Gegen Ende der Kur wird die Dosierung zurückgefahren. Dies bedeutet, dass Patienten den Körper langsam entwöhnen, um unerwünschten Entzugserscheinungen entgegenzuwirken.

    Absetzen & Entwöhnung von Regenon

    Wenn der Arzt pro Tag mehrere Kapseln verschrieben hat, sollten die Einnahme keinesfalls vom einen auf den anderen Tag unterbrochen werden. Der Körper sollte  langsam entwöhnt werden, indem die Dosierung langsam reduziert wird. 

    Wo kann man Regenon kaufen?

    Wer Regenon kaufen will, benötigt ein gültiges Rezept vom Arzt. Nur ein Arzt kann entscheiden ob die Einnahme von Regenon erfolgen darf oder nicht.  Das Rezept kann vom Hausarzt oder auch einem speziellen Facharzt für Adipositas ausgestellt werden. 

    Über eine Ferndiagnose kann auch im Internet ein Rezept für Regenon oder ein anderes Medikament mit dem Wirkstoff Amfepramon ausgestellt werden. Die Ferndiagnose erfolgt dabei anhand von Angaben die auf einem Fragebogen und anschließend bei einem Live-Chat Gespräch mit dem Arzt getätigt werden. 

    Regenon Alternativen:

    Die bekannteste Alternative zu Regenon ist Tenuate. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen Appetitzügler mit dem identischen Wirkstoff „Amfepramon“. Tenuate ist auch über eine Ferndiagnose im Internet verfügbar. 

    Quellen: