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Mounjaro Dosierung
Fragst du dich, wie du mit Mounjaro starten sollst und welche Dosierung für dich passt? Genau diese Frage stellen sich viele, die das Medikament nutzen möchten. Denn Mounjaro wird nicht sofort in voller Stärke gegeben, sondern in kleinen Schritten gesteigert. Dadurch wird dein Körper langsam an den Wirkstoff gewöhnt.
👉 Die gute Nachricht ist, dass es klare Vorgaben gibt, wie die Dosierung aufgebaut ist. So kannst du dich gut orientieren und weißt genau, was dich erwartet.
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Aktualisiert: 15. September 2025
Selbstständiger Autor und Sportler. Hat sich von Fett (120 kg) zu Fit (80 kg) gewandelt.
Alles in Kürze:
Der Start erfolgt immer mit 2,5 mg einmal wöchentlich.
Die Dosierung wird schrittweise gesteigert, bis maximal 15 mg pro Woche erreicht sind.
Bei Diabetes steht die Blutzuckerkontrolle im Vordergrund, beim Abnehmen eher die Wirkung auf Appetit und Gewicht.
Mounjaro Dosierung im Überblick
Wenn du mit Mounjaro beginnst, startest du immer mit 2,5 mg einmal pro Woche. Diese Dosis ist nicht dafür gedacht, die volle Wirkung zu entfalten. Sie ist eine Einstiegsdosis, damit dein Körper den Wirkstoff kennenlernen und sich langsam daran gewöhnen kann.
Nach etwa vier Wochen wird die Dosis auf 5 mg erhöht. Ab hier spüren die meisten eine deutliche Wirkung, zum Beispiel weniger Appetit und ein stärkeres Sättigungsgefühl. Die Dosis wird dann Schritt für Schritt angepasst, je nachdem wie du das Medikament verträgst und wie stark die Wirkung sein soll.
Es gibt dabei kein starres Schema, das für alle gleich gilt. Manche bleiben dauerhaft bei 5 mg, andere steigern bis auf 10 mg oder sogar 15 mg. Wichtig ist, dass die Dosierung zu dir passt – also dass Wirkung und Verträglichkeit im Gleichgewicht bleiben.
Unsere nachfolgende Tabelle gibt dir eine klare Übersicht, wie die Dosierung aufgebaut ist und welche Rolle jede Stufe hat.
Übersicht in Tabellenform
| Dosis | Dauer | Zweck |
|---|---|---|
| 2,5 mg | Erste 4 Wochen | Einstieg, Verträglichkeit testen |
| 5 mg | mind. 4 Wochen | Noch mehr Wirkung |
| 7,5 mg | Bei Bedarf | Stärkere Wirkung, langsame Steigerung |
| 10 mg | Bei Bedarf | Häufig genutzte Erhaltungsdosis |
| 12,5 mg | Bei Bedarf | Verstärkung der Wirkung (selten nötig) |
| 15 mg | Maximaldosis | Höchste zugelassene Stärke |
Kosten von Mounjaro
Mounjaro gehört zu den teuren Medikamenten. Eine Packung kostet bereits über 200 Euro. Wenn du das Präparat online mit Rezept, ärztlicher Prüfung und Versand bestellst, liegen die monatlichen Ausgaben schnell zwischen 300 und 500 Euro – abhängig von der Dosierung. Übernommen werden die Kosten nur bei Typ-2-Diabetes. Wer Mounjaro zur Gewichtsreduktion nutzt, muss die Behandlung selbst bezahlen.
Unterschiede zwischen Abnehmen und Diabetes
Mounjaro kann sowohl bei Adipositas als auch bei Typ-2-Diabetes eingesetzt werden. Zwar ist der Wirkstoff derselbe, doch der Zweck ist unterschiedlich. Wer abnehmen möchte, achtet vor allem auf den Effekt beim Appetit, während es bei Diabetes stärker um die Blutzuckerkontrolle geht.
Je nach Ziel wird auch die Dosierung also anders aussehen. Manche kommen schon mit einer mittleren Dosis gut zurecht, andere brauchen höhere Stärken, damit die Werte stabil bleiben.
Wenn du Mounjaro zur Gewichtsreduktion nutzt, liegt der Fokus auf der Wirkung gegen Heißhunger und Appetit. Viele merken schon bei 5 mg eine spürbare Veränderung. Höhere Dosierungen steigern den Effekt, können aber auch Nebenwirkungen wie Übelkeit verstärken.Gerade beim Abnehmen gilt es nicht zwingend auf die höchste Dosis zu gehen. Viel wichtiger ist es, dass die Wirkung für die Appetitkontrolle genügt und die Nebenwirkungen nicht überwiegen.
Bei Diabetes steht die Blutzuckerkontrolle im Vordergrund. Hier kann es sein, dass höhere Dosierungen wie 10 mg oder 15 mg notwendig werden, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Das entscheidet aber immer dein Arzt anhand deiner Werte. Beim Abnehmen reicht also oft eine geringere Dosis, beim Diabetes wird manchmal mehr gebraucht. Welche Stärke wirklich passt, legt dein Arzt fest – individuell und abhängig von deinen Werten.
Warum wird die Dosierung gesteigert?
Die langsame Steigerung hat einen klaren Grund. Am Anfang kann es zu Nebenwirkungen kommen wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall. Mit der kleinen Einstiegsdosis von 2,5 mg wird dein Körper erst einmal an den Wirkstoff gewöhnt. So ist die Behandlung besser verträglich und die Beschwerden fallen oft schwächer aus.
Auch wenn du schon bei einer niedrigen Dosis erste Erfolge spürst, bedeutet das nicht automatisch, dass du für immer dabei bleiben musst. Höhere Dosierungen können die Wirkung auf Appetit und Blutzucker noch verstärken. Vor allem bei Diabetes ist es oft nötig, eine stärkere Dosis zu nehmen, um die Werte optimal einzustellen.
Die Steigerung ist also eine Möglichkeit, den Effekt auszubauen, aber kein „must-have“.
Lieber langsam steigern und dem Körper Zeit geben, statt zu schnell auf hohe Dosierungen zu gehen.
Muss man überhaupt steigern?
Es gibt Menschen, die dauerhaft bei 5 mg bleiben. Wenn die Wirkung passt und die Nebenwirkungen gering bleiben, spricht nichts dagegen. Eine Steigerung ist nicht vorgeschrieben. Wichtig ist nur, dass du dich wohlfühlst und das Medikament seinen Zweck erfüllt.
Ein höherer Wert kann sinnvoll sein, wenn das Gewicht nach Monaten nicht weiter sinkt. Dann kann ein leichter Anstieg helfen, ohne dass gleich die Maximaldosis nötig ist. Am Ende wird die Dosierung individuell angepasst und orientiert sich daran, was für dich funktioniert.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein typischer Verlauf kann so aussehen. Jemand startet mit 2,5 mg und merkt in den ersten Wochen nur leichte Veränderungen. Der Appetit ist etwas geringer, die Erfolge auf der Waage bleiben aber noch überschaubar.
Nach vier Wochen steigt die Person auf 5 mg. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Der Appetit ist viel geringer, Mahlzeiten fallen kleiner aus und die Abnahme geht besser voran. Nebenwirkungen sind nur mild spürbar und stören nicht im Alltag.
Beim Versuch mit 7,5 mg treten jedoch mehr Nebenwirkungen auf. Übelkeit und ein allgemeines Unwohlsein nehmen zu, sodass die Lebensqualität leidet. Anstatt sich weiter zu quälen, wird die Dosis wieder auf 5 mg reduziert. Dort bleibt die Person, weil es genau das richtige Gleichgewicht ist. Die Wirkung reicht aus und die Nebenwirkungen sind gering.
Dieses Beispiel zeigt, dass die Dosierung individuell ist. Nicht jeder muss immer weiter steigern. Manchmal passt eine mittlere Dosis perfekt, während höhere Stärken mehr Nachteile als Vorteile bringen.
⚠️ Nebenwirkungen bei höherer Dosierung
Wenn du auf eine höhere Dosis gehst, verändern sich Nebenwirkungen oft in Häufigkeit und Stärke. Einige Beschwerden treten nur beim Hochfahren der Dosierung auf, bei anderen steigt das Risiko mit höherem mg-Wert merklich.
Laut FDA-Zulassungsstudien (Tirzepatide / Mounjaro) und Placebo-kontrollierten Studien bei Diabetes gelten folgende Häufigkeiten bei verschiedenen Dosierungen:
| Nebenwirkung | 5 mg | 10 mg | 15 mg |
|---|---|---|---|
| Übelkeit | ~ 12 % | ~ 15 % | ~ 18 % |
| Durchfall | ~ 12 % | ~ 13 % | ~ 17 % |
| Erbrechen | ~ 5 % | ~ 10 % | ~ 11 % |
| Verstopfung | ~ 6 % | 6 % | ~ 7 % |
| Bauchschmerzen | ~ 6 % | ~ 6 % | ~ 6 % |
Die Werte in der Tabelle zeigen klar, dass Übelkeit und Durchfall mit steigender Dosis häufiger werden. Während bei 5 mg rund 12 % betroffen sind, liegt der Anteil bei 15 mg schon bei fast 18 %. Auch Erbrechen verdoppelt sich ungefähr von 5 % auf 10–11 %.
Verstopfung und Bauchschmerzen bleiben dagegen relativ stabil und treten unabhängig von der Dosierung bei 6–7 % auf.
Diese Nebenwirkungen sind meist mild bis moderat. Sie treten oft in den ersten Wochen nach der Dosissteigerung auf und werden mit der Zeit besser.
Typischer Verlauf der Beschwerden
Viele berichten, dass die Nebenwirkungen vor allem in den ersten Wochen nach einer Dosiserhöhung spürbar sind. Danach gewöhnt sich der Körper oft an den Wirkstoff und die Beschwerden lassen nach.
👉 Das heißt: Auch wenn die Zahlen auf den ersten Blick hoch wirken, musst du nicht automatisch davon ausgehen, dass du dauerhaft darunter leidest.
- Die meisten Nebenwirkungen sind mild bis moderat.
- Sie verschwinden häufig nach einigen Wochen.
- Du musst die Dosis nicht steigern, bei guter Verträglichkeit kannst du bei der Dosis bleiben.
Zusammenfassung
Die richtige Dosierung von Mounjaro hängt stark von dir und deinem Ziel ab. Gestartet wird immer mit 2,5 mg, um deinen Körper langsam an den Wirkstoff zu gewöhnen. Danach folgt in den meisten Fällen die Erhöhung auf 5 mg, wo viele bereits eine starke Wirkung erleben.
Ob du weiter steigern solltest, richtet sich nach Wirkung und Verträglichkeit. Einige profitieren noch mehr von 7,5 mg oder 10 mg, andere fühlen sich bei höheren Dosierungen unwohl und bleiben lieber bei 5 mg – mit dauerhaft gutem Erfolg. Es gibt keine Pflicht zur Steigerung.
Auch die Kosten sind ein wichtiger Punkt. Je höher die Dosis, desto teurer wird die Behandlung. Schon bei mittleren Dosierungen können die monatlichen Ausgaben deutlich steigen.
Übernommen wird dies nur bei Diabetes, beim Einsatz zum Abnehmen musst du die Kosten selbst tragen.
👉 Unterm Strich zählt, dass du die Dosis findest, die für dich passt. Höher ist nicht automatisch besser. Wenn Wirkung und Verträglichkeit stimmen und du die Kosten im Blick hast, kannst du auch mit einer niedrigeren Dosis langfristig gute Ergebnisse erzielen.
Ich habe über 20 Jahre Erfahrung als Autor und Schriftsteller und betreibe in meiner Freizeit leidenschaftlich gerne Sport. Nach über 10 Jahren Übergewicht schaffte ich es, von 120 kg auf 80 kg abzunehmen und das Gewicht zu halten. Als Autor des Buches „Hard Work Pays Off“ habe ich meine persönliche Transformation ausführlich beschrieben und gebe dir nachhaltige Tipps, wie du deinen inneren Schweinehund dauerhaft besiegen kannst. Mach aus Motivation Routine, damit kein Jo-Jo-Effekt entsteht! Sport kann auch zu deiner festen Routine und Leidenschaft werden! 📝
Quellen:
Tirzepatide Once Weekly for the Treatment of Obesity NEJM https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2206038
Adverse Events Related to Tirzepatide PMC https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9915969/
Gastrointestinal tolerability and weight reduction PMC https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11885085/
Tirzepatide as Compared with Semaglutide NEJM https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2416394
Tirzepatide-Induced Gastrointestinal Manifestations PMC https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10614464/
MOUNJARO (tirzepatide) injection FDA label https://www.accessdata.fda.gov/drugsatfda_docs/label/2022/215866s000lbl.pdf
Gastrointestinal adverse events and weight reduction Wiley https://dom-pubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/dom.15333
Efficacy and safety of once-weekly tirzepatide for weight loss PMC https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11445313/
Efficacy and safety of tirzepatide for weight loss Frontiers in Endocrinology https://www.frontiersin.org/journals/endocrinology/articles/10.3389/fendo.2025.1593134/full
MOUNJARO: Uses, Dosage, Side Effects & Warnings Drugs.com https://www.drugs.com/mounjaro.html
