Reductil: Elf Jahre Hoffnung, dann Rote Hand
Reductil war das Abnehm-Medikament der 2000er, verschrieben vom Arzt, abgegeben in der Apotheke. Im Januar 2010 war es praktisch über Nacht verschwunden. Der Grund war eine Studie, die die Behörden selbst verlangt hatten. Sie zeigte mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle bei überschaubarem Abnehmerfolg.
Aktualisiert: November 2026 · Jörg Keller · Lesezeit 12 Min.
- Reductil enthielt Sibutramin und kam im Februar 1999 in Deutschland auf den Markt, Hersteller zuletzt Abbott
- Es dämpfte den Appetit über Serotonin und Noradrenalin, brachte aber nur rund 4 Kilo mehr als Placebo
- Nach der SCOUT-Studie empfahl die EMA im Januar 2010 das Ruhen der Zulassung, Abbott stoppte den Vertrieb sofort
- Was heute als Reductil verkauft wird, ist illegale Ware unbekannter Herkunft, der Wirkstoff taucht zudem versteckt in Diätpillen auf
- Heute verschreiben Ärzte stattdessen GLP-1-Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro

- Abnehmwirkung
- Sicherheit
- Studienlage
- Heute erhältlich
Damals versprochen …ein seriöses Abnehm-Medikament vom Arzt, das den Hunger leiser stellt, wissenschaftlich geprüft und mit Beipackzettel statt Werbeversprechen.
Was wirklich passierte …ein paar Kilo mehr als mit Placebo, dafür höherer Puls und Blutdruck. Bei Herzpatienten mehr Infarkte und Schlaganfälle, 2010 dann der Rote-Hand-Brief.
| Wirkstoff | Sibutramin |
|---|---|
| Handelsnamen | Reductil (Deutschland), Meridia (USA), Sibutral, Ectiva, Raductil |
| Wirkprinzip | Appetitzügler, hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin |
| Auf dem Markt | 1999–2010 in Deutschland |
| Status heute | Zulassung ruht, nicht verkehrsfähig, Handel strafbar |
| Grund | Mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle bei geringem Nutzen (SCOUT-Studie) |
- Was war Reductil?
- So wirkte Reductil im Körper
- Die Geschichte: Aufstieg und Absturz
- Januar 2010: Der Tag, an dem Reductil verschwand
- Was Studien zu Reductil zeigen
- Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
- Reductil heute: Graumarkt und versteckte Kopien
- Was heute statt Reductil hilft
- Fazit: Reductil gehört ins Museum
- Häufige Fragen zu Reductil
Was war Reductil?
Reductil war ein verschreibungspflichtiges Medikament gegen starkes Übergewicht. Der Wirkstoff hieß Sibutramin. In den USA war er schon seit November 1997 als Meridia zugelassen, in Deutschland kam er im Februar 1999 als Reductil in die Apotheken. Zuletzt vertrieb ihn der Pharmakonzern Abbott, der dasselbe Mittel weltweit auch als Sibutral, Ectiva oder Raductil verkaufte.
Gedacht war Reductil für Erwachsene mit Adipositas, also ab einem BMI von 30, als Ergänzung zu Diät und Bewegung. Es war kein Lifestyle-Produkt, sondern ein Arzneimittel mit Rezept, Beipackzettel und Kontrollterminen. Damit war es eine Ausnahme unter den Mitteln, die du in der Rubrik Alte Abnehmmittel findest.
Anders als Wunderpillen aus dem Versandhandel kam Reductil mit Zulassung, Studien und ärztlicher Verordnung.
Sibutramin stammte nicht aus der Amphetamin-Familie wie Regenon oder Tenuate Retard, sondern wurde als Antidepressivum entwickelt.
Von 1999 bis 2010 war Reductil in Deutschland erhältlich. Dann reichte eine einzige Langzeitstudie.
Wer damals abnehmen wollte und beim Arzt nach „etwas gegen den Hunger“ fragte, hörte oft diesen Namen. Genau deshalb wird Reductil bis heute gegoogelt, obwohl es seit über 15 Jahren keine Packung mehr in einer Apotheke gibt.
So wirkte Reductil im Körper
Sibutramin hemmt die Wiederaufnahme der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin im Gehirn. Sie bleiben länger aktiv, das Sättigungsgefühl setzt früher ein. Die ausführliche Pharmakologie steht auf der Seite zum Wirkstoff Sibutramin, hier die Kurzfassung.
Damit galt bei Reductil dieselbe Regel wie bei jedem Abnehmmittel. Abnehmen ist Mathematik. Wer weniger isst, als er verbraucht, nimmt ab. Wer trotz Kapsel weiter isst wie vorher, nimmt nicht ab. Reductil hat den Hunger leiser gestellt, die Disziplin musste trotzdem vom Patienten kommen. Wie viel du verbrauchst, rechnest du mit meiner Anleitung zum Kalorienverbrauch ermitteln aus.
Die Geschichte: Aufstieg und Absturz
Die Bedenken waren nie ein Geheimnis. Das arznei-telegramm hatte schon 1999 und 2003 auf das Herzrisiko hingewiesen. Es hat nur über zehn Jahre gedauert, bis die Beweise auf dem Tisch lagen.
- November 1997
Die FDA lässt Sibutramin als Meridia in den USA zu. - Februar 1999
Reductil kommt in Deutschland auf den Markt, verordnet bei Adipositas als Ergänzung zu Diät und Bewegung. - 2002
Italien nimmt Sibutramin nach Herz-Kreislauf-Zwischenfällen vorübergehend vom Markt. Die EMA hält den Nutzen trotzdem für größer, erweitert aber die Gegenanzeigen um koronare Herzkrankheit, Herzschwäche und Schlaganfall und verlangt eine Herzstudie. - 2003
Die SCOUT-Studie beginnt, mit rund 10.000 Patienten, die schon ein erhöhtes Herzrisiko haben. - 21. Januar 2010
Nach Auswertung der SCOUT-Daten empfiehlt die EMA, alle Zulassungen in der EU ruhen zu lassen. Abbott stoppt den Vertrieb in der EU. Das BfArM rät Ärzten, nichts mehr zu verordnen, und Apotheken, nichts mehr abzugeben. - 22. Januar 2010
Abbott verschickt den Rote-Hand-Brief an Ärzte und Apotheker. - 30. September 2010
Das BfArM ordnet die Umsetzung des EU-Kommissionsbeschlusses an. - 8. Oktober 2010
Auf Bitten der FDA nimmt Abbott Meridia auch in den USA vom Markt. - 13. September 2019
Das BfArM ordnet erneut an, dass die Zulassungen weiter ruhen. Eine Rückkehr ist nicht in Sicht.
Ruhen heißt nicht Pause: Formal ist die Zulassung nicht widerrufen, sie „ruht“. Laut BfArM bleibt das so, bis überzeugende Daten eine Patientengruppe mit klar positivem Nutzen-Risiko-Verhältnis zeigen. Diese Daten wurden nie geliefert. Das arznei-telegramm schrieb schon 2010, dass so eine Maßnahme das Ende eines Mittels bedeutet.
Januar 2010: Der Tag, an dem Reductil verschwand
Für Patienten kam das Aus abrupt. Gestern noch Rezept, heute Rote-Hand-Brief. Der Brief von Abbott an Ärzte und Apotheker vom 22. Januar 2010 war ungewöhnlich deutlich.
Spannend ist, wie der Hersteller reagierte. Abbott stoppte den Vertrieb in der EU sofort, widersprach aber öffentlich. Man teile die Einschätzung des Ausschusses „bei allem Respekt“ nicht, zitierte die Pharmazeutische Zeitung das Unternehmen. Außerhalb der EU, etwa in den USA, sollte das Mittel weiter erhältlich bleiben. Die FDA präzisierte im Januar 2010 zunächst nur die Gegenanzeigen. Im Oktober war auch dort Schluss.
Jetzt mal ehrlich: Ein Hersteller, der sein Produkt verteidigt, ist normal. Entscheidend ist, was die Zahlen sagen. Selbst die FDA kam am Ende zu dem Schluss, dass ein Gewichtsverlust von rund 2,5 Prozent mehr als mit Placebo das Herzrisiko nicht rechtfertigt. Da gibt es nichts zu diskutieren.
Was Studien zu Reductil zeigen
Reductil gehört zu den am besten untersuchten Abnehmmitteln seiner Zeit. Das Ergebnis ist ernüchternd, und zwar auf beiden Seiten der Waage.
| Studie | Umfang | Ergebnis |
|---|---|---|
| Cochrane-Review | 10 Studien, 2.623 Teilnehmer | Im Schnitt 4,2 kg mehr Gewichtsverlust als Placebo, dazu höherer Blutdruck und Puls |
| SCOUT, NEJM 2010 | 10.744 Teilnehmer ab 55 mit Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Typ-2-Diabetes | Nach der Startphase im Mittel nur 1,7 kg zusätzlicher Verlust in rund 3,4 Jahren |
| FDA-Bewertung 2010 | SCOUT-Daten | Rund 2,5 % mehr Gewichtsverlust als Placebo, Risiko überwiegt |
In SCOUT nahmen alle Teilnehmer zuerst sechs Wochen Reductil und verloren dabei im Schnitt 2,6 Kilo. Danach wurden 9.804 per Los auf Sibutramin oder Placebo verteilt. Am Ende hatten in der Sibutramin-Gruppe 11,4 Prozent ein schweres Herz-Kreislauf-Ereignis, in der Placebo-Gruppe 10,0 Prozent. So sieht der Unterschied relativ aus.
Die Todesfälle stiegen nicht, Infarkte und Schlaganfälle schon. Laut arznei-telegramm kam auf etwa 71 Behandelte ein zusätzliches schweres Ereignis. Für ein Mittel, das in drei Jahren weniger als zwei Kilo extra brachte, ist das ein schlechter Tausch. Wie die Studie genau aufgebaut war, erkläre ich auf der Seite zu Sibutramin.
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
Die meisten Patienten bemerkten vor allem die lästigen Begleiter. Gefährlich waren die seltenen Ereignisse, die man im Alltag nicht kommen sieht.
Was Reductil konnte
- Hunger dämpfenFrüher satt, kleinere Portionen, weniger Heißhunger.
- Ein paar Kilo extraIm Schnitt rund 4 Kilo mehr als mit Placebo.
- Ärztlich begleitetAnders als Graumarkt-Pillen gab es Rezept, Beipackzettel und Kontrollen.
Was Reductil kostete
- Puls und Blutdruck raufDie typische und wichtigste Nebenwirkung, bis hin zu Herzrasen.
- Herzinfarkt und SchlaganfallBei Risikopatienten in SCOUT häufiger als unter Placebo.
- Lästiger AlltagMundtrockenheit, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schlafstörungen.
- Viele AusschlüsseNicht bei koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche oder nach Schlaganfall, nicht zusammen mit MAO-Hemmern.
Der eingebaute Widerspruch: Reductil war für Menschen mit starkem Übergewicht gedacht. Genau bei ihnen sind Bluthochdruck, Herzprobleme und Diabetes besonders häufig. Die Gruppe, die das Mittel am dringendsten wollte, durfte es am wenigsten nehmen. SCOUT hat genau diese Menschen untersucht, und dort zeigte sich das Risiko.
Reductil heute: Graumarkt und versteckte Kopien
Seit 2010 hat keine Apotheke in der EU Reductil abgegeben. Trotzdem tippen Menschen jeden Tag „Reductil kaufen“ in Suchmaschinen. Was sie dort finden, hat mit dem alten Medikament nichts mehr zu tun.
Eine reguläre Produktion für den deutschen Markt gibt es seit 2010 nicht mehr. Wer Originalware verspricht, kann sie nicht liefern.
Ohne Zulassung weiß niemand, wie viel Wirkstoff drin ist. Behörden fanden in illegalen Produkten bis zum Doppelten der früheren Tagesdosis.
Sibutramin steckt oft in Diätkapseln, Tees und Kaffees, die als „rein pflanzlich“ verkauft werden. Auf der Packung steht davon nichts.
Wie das konkret aussieht, zeigen Behördenwarnungen der letzten Jahre. Das LGL Bayern fand Sibutramin in angeblichen Kräuterkapseln, die spanische Arzneimittelbehörde meldete 2020 tödliche Nebenwirkungen nach dem Produkt Lida Daidaihua. Anfang 2025 fischte der Zoll das Abnehmmittel Starvex heraus, das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz fand darin nicht deklariertes Sibutramin. Der Handel damit ist nach dem Arzneimittelgesetz eine Straftat.
Finger weg: Jeder Shop, der dir Reductil oder Sibutramin anbietet, verkauft dir einen Wirkstoff, den die EU wegen Herzrisiken gestoppt hat, in einer Menge, die niemand prüft. Wer ehrlich wissen will, was beim Bestellen passiert, liest Wo gibt es Reductil. Kurzfassung, legal nirgends.
Du hast noch eine alte Packung im Schrank? Die Packung ist seit vielen Jahren abgelaufen, das Herzrisiko ist geblieben. Gib sie in der Apotheke ab oder entsorge sie nach den Regeln deiner Kommune, und sprich mit deinem Arzt über eine zugelassene Behandlung.
Was heute statt Reductil hilft
Was Reductil wollte, war richtig gedacht. Weniger Hunger, damit das Kaloriendefizit nicht jeden Tag zum Kampf wird. Heute gibt es Medikamente, die genau das besser schaffen und dabei vor der Zulassung auf Herzsicherheit geprüft wurden.
Reductil damals
- WirkprinzipSerotonin und Noradrenalin
- Mehr als Placeborund 4 kg
- Herz-KreislaufRisiko erhöht
- StatusZulassung ruht seit 2010
- Bezug heutenur illegal
GLP-1 wie Wegovy, Mounjaro
- WirkprinzipSättigungshormon aus dem Darm
- Gewichtsverlustrund 15 bis 20 %
- Herz-Kreislaufauf Sicherheit geprüft
- Statuszugelassen
- Bezug heuteRezept, Apotheke
Satt durch ein Darmhormon statt durch Stressbotenstoffe
Reductil hat den Appetit über Noradrenalin gedrückt und dabei das Herz angetrieben. GLP-1-Medikamente ahmen ein körpereigenes Sättigungshormon nach. Der Magen entleert sich langsamer, Heißhunger wird gedämpft. In der Studie STEP 1 verloren Teilnehmer mit Semaglutid (Wegovy) rund 15 Prozent ihres Körpergewichts, in SURMOUNT-1 mit Tirzepatid (Mounjaro) rund 20 Prozent.
- Disziplin bleibt nötig. Die Spritze vermittelt sie dir aber, weil neue Gewohnheiten entstehen, während der Hunger leiser ist.
- Kein Freifahrtschein. Wer nach dem Absetzen isst wie vorher, nimmt wieder zu. Die Mathematik gilt weiter.
- Auch hier gibt es Nebenwirkungen. Vor allem Übelkeit und Verdauungsprobleme am Anfang, mehr unter Abnehmspritzen Nebenwirkungen.
Die Medikamente sind verschreibungspflichtig. Ein Arzt prüft, ob sie für dich infrage kommen, in der Regel ab einem BMI von 30 oder ab 27 mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes. Überblick unter Abnehmspritzen und Abnehmtabletten, die Präparate im Detail unter Wegovy und Mounjaro.
Wer keine Spritze möchte, hat weitere zugelassene Optionen. Mysimba setzt wie Reductil im Gehirn an, Xenical bremst die Fettaufnahme im Darm. Eine Rangliste aller Wirkstoffe findest du unter Top-Medikamente.
Fazit: Reductil gehört ins Museum
Reductil war kein Betrug. Es war ein zugelassenes Medikament, das ehrlich getestet wurde und in diesem Test durchgefallen ist. Zu wenig Wirkung für zu viel Herzrisiko. Dass es heute trotzdem gesucht wird, liegt an der Erinnerung an die 2000er, nicht an seiner Qualität. Alles, was heute unter diesem Namen angeboten wird, ist schlechter als das Original, und schon das Original hat nicht gereicht.
Als Kapitel der Medizingeschichte lehrreich, als Abnehmmittel 2026 indiskutabel. Nicht erhältlich, nicht sicher und von modernen Medikamenten in jeder Hinsicht überholt.
Ich habe meine 40 Kilo ohne Tabletten und ohne Spritze verloren, mit Kaloriendefizit und neuen Gewohnheiten. Wie du das angehst, steht in meiner Abnehm-Anleitung. Wenn der Hunger dich dabei immer wieder aus der Bahn wirft, ist das ein Fall für den Arzt, nicht für einen Graumarkt-Shop.
Ein ärztlich verschriebenes GLP-1-Medikament dämpft den Appetit, geprüft und aus der Apotheke. Alle seriösen Anbieter im Anbieter-Vergleich.
Häufige Fragen zu Reductil
Gibt es Reductil noch?
Nein. Seit Januar 2010 wird Reductil in der EU nicht mehr vertrieben, die Zulassung ruht. Seit Oktober 2010 ist das Schwesterpräparat Meridia auch in den USA vom Markt. Keine Apotheke darf es abgeben.
Wo kann man Reductil kaufen?
Legal nirgends. Angebote im Internet sind illegale Ware mit unbekanntem Inhalt, der Handel ist in Deutschland strafbar. Es drohen Fälschungen, Zollprobleme und Herzrisiken. Ausführlich unter Wo gibt es Reductil.
Warum wurde Reductil verboten?
Die SCOUT-Studie zeigte bei Patienten mit Herzrisiko 16 Prozent mehr schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse als unter Placebo, vor allem nicht tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle. Der Gewichtsverlust war zu klein, um das zu rechtfertigen.
Wie viel hat man mit Reductil abgenommen?
Im Schnitt rund 4 Kilo mehr als mit Placebo, laut einem Cochrane-Review aus zehn Studien. Moderne GLP-1-Medikamente erreichen in Studien rund 15 bis 20 Prozent des Körpergewichts.
Was ist der Unterschied zwischen Reductil und Sibutramin?
Reductil war der deutsche Handelsname, Sibutramin der Wirkstoff. In den USA hieß dasselbe Medikament Meridia.
Was verschreibt der Arzt heute statt Reductil?
Bei Adipositas meist GLP-1-Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro, als Spritze oder Tablette. Ohne Spritze kommen Mysimba oder Orlistat infrage. Alle sind verschreibungspflichtig.
- Rote-Hand-Brief zum Ruhen der Zulassung sibutraminhaltiger Arzneimittel (Reductil) – Abbott, Januar 2010
akdae.de - Marktrücknahme, Aus für Sibutramin – Pharmazeutische Zeitung 2010
pharmazeutische-zeitung.de - Sibutramin, Umsetzung und erneutes Ruhen der Zulassung – BfArM
bfarm.de - Sibutramin, keine Studien, keine Zulassung – APOTHEKE ADHOC 2019
apotheke-adhoc.de - Appetite suppressant sibutramine (Reductil) off market – arznei-telegramm
arznei-telegramm.com - Effect of Sibutramine on Cardiovascular Outcomes in Overweight and Obese Subjects (SCOUT) – NEJM 2010
researchonline.lshtm.ac.uk - FDA Recommends Against the Continued Use of Meridia (sibutramine) – FDA 2010
fda.gov - Long-term drug treatment for obesity and overweight – Cochrane Review
cochrane.org - Lebensbedrohliches Sibutramin – Verbraucherzentrale
verbraucherzentrale.de - Warnung vor illegalen Schlankheitsmitteln – LGL Bayern
lgl.bayern.de - Landesamt warnt vor angeblichem Abnehmpräparat Starvex – Deutsches Ärzteblatt 2025
aerzteblatt.de - Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity (STEP 1) – NEJM 2021
nejm.org - Tirzepatide Once Weekly for the Treatment of Obesity (SURMOUNT-1) – NEJM 2022
nejm.org