Acomplia: Heute gibt es nur noch Fälschungen
2006 war Acomplia die Abnehmpille, nach der alle fragten, und Deutschland war anfangs ihr mit Abstand größter Markt. Zwei Jahre später war sie aus allen Apotheken verschwunden. Wer heute im Netz Acomplia bestellt, bekommt bestenfalls ein Präparat aus dubioser Herstellung und schlimmstenfalls einen ganz anderen Wirkstoff.
Aktualisiert: November 2026 · Jörg Keller · Lesezeit 11 Min.
- Acomplia war die Abnehmtablette von Sanofi-Aventis mit dem Wirkstoff Rimonabant, zugelassen in der EU ab Juni 2006
- Deutschland war der wichtigste Markt, die Krankenkassen zahlten aber keinen Cent, weil es als Lifestyle-Arzneimittel galt
- Wegen Depressionen, Angst und Suiziden ruht der Vertrieb seit November 2008, im Januar 2009 erlosch die Zulassung
- Online angebotene Acomplia-Tabletten enthielten in Laboranalysen Verunreinigungen, ungeprüfte Abwandlungen und sogar Sibutramin
- Wer heute Hilfe beim Abnehmen sucht, bekommt sie legal mit ärztlichem Rezept, zum Beispiel mit GLP-1-Medikamenten

- Abnehmwirkung
- Sicherheit
- Studienlage
- Heute erhältlich
Damals versprochen …die neue, moderne Abnehmpille, die den Appetit im Kopf bremst und nebenbei Bauchfett und Blutwerte verbessert.
Was wirklich passierte …knapp fünf Kilo mehr als mit Placebo, Depressionen, Angst und Suizidgedanken bei Anwendern und nach zweieinhalb Jahren das Aus.
| Wirkstoff | Rimonabant |
|---|---|
| Handelsnamen | Acomplia (EU), Zimulti (geplanter US-Name, nie zugelassen) |
| Hersteller | Sanofi-Aventis |
| Wirkprinzip | Appetitzügler, blockiert den Cannabinoid-Rezeptor CB1 |
| Auf dem Markt | 2006–2008 |
| Status heute | Zulassung seit 16. Januar 2009 zurückgenommen, keine legale Bezugsquelle |
| Grund | Psychiatrische Nebenwirkungen, Suizide, nur moderate Wirkung |
- Was war Acomplia?
- Acomplia in Deutschland: großer Ansturm, keine Kasse
- Die Geschichte: vom Hoffnungsträger zum Rückruf
- Nebenwirkungen: Was Anwender erlebten
- Acomplia kaufen: Warum es keinen legalen Weg gibt
- Was in Acomplia-Fälschungen steckt
- Damals vs. heute
- Was heute statt Acomplia hilft
- Fazit: Taugt Acomplia heute noch was?
- Häufige Fragen zu Acomplia
Was war Acomplia?
Acomplia war ein verschreibungspflichtiges Abnehmmedikament in Tablettenform. Hersteller war der französische Konzern Sanofi-Aventis, der Wirkstoff hieß Rimonabant. Am 19. Juni 2006 erteilte die EU-Kommission die Zulassung für die gesamte Europäische Union, bis 2008 wurde Acomplia in 18 Mitgliedsstaaten verkauft.
Diese Seite dreht sich um das Präparat, also um Verkauf, Rezept, Rückruf und das, was heute unter dem Namen im Netz kursiert. Wie der Wirkstoff im Gehirn wirkte und was die großen Studien gezeigt haben, erkläre ich ausführlich auf der Seite zu Rimonabant. Weitere verschwundene Schlankmacher findest du unter Alte Abnehmmittel.
Acomplia gab es nur auf Rezept, als Ergänzung zu Diät und Bewegung. Eine Wunderpille zum Weiteressen war es nie.
Zugelassen für Erwachsene mit einem BMI ab 30 oder über 27 mit Risikofaktoren wie Typ-2-Diabetes oder erhöhten Blutfetten.
Rimonabant blockierte im Gehirn den Rezeptor, der beim Kiffen den Heißhunger auslöst. Das dämpfte den Appetit, aber auch die Stimmung.
Der Marketing-Hype war enorm. Acomplia galt als erstes Mittel einer völlig neuen Wirkstoffklasse, und Sanofi hoffte auf einen Milliardenmarkt. In den USA sollte das Mittel unter dem Namen Zimulti erscheinen. Dazu kam es nie.
Acomplia in Deutschland: großer Ansturm, keine Kasse
Kein Land hat Acomplia so begeistert aufgenommen wie Deutschland. Laut der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft wurden zwischen Juni und November 2006 weltweit 78.610 Menschen mit Rimonabant behandelt. Davon lebten 48.330 in Deutschland, also mehr als 60 Prozent.
Bezahlen mussten die Patienten selbst. Am 17. Oktober 2006 entschied der Gemeinsame Bundesausschuss, dass Rimonabant als Lifestyle-Arzneimittel gilt und nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird. Die Leute zahlten also aus eigener Tasche, und trotzdem lag Deutschland weit vorn. Das zeigt, wie groß der Druck war und wie gut das Versprechen verkauft wurde.
Die Kehrseite: Viele Anwender bedeuten viele Meldungen. Gerade weil so viele Deutsche Acomplia schluckten, kamen auch hier früh die ersten Berichte über Depressionen und Suizidgedanken an. Was genau gemeldet wurde, zeige ich weiter unten.
Die Geschichte: vom Hoffnungsträger zum Rückruf
Die Karriere von Acomplia dauerte keine zweieinhalb Jahre. Bemerkenswert ist, dass die Fälschungen schneller waren als das Original.
- März 2006
Noch vor der Zulassung warnt die EU-Kommission vor gefälschtem Rimonabant, das im Internet unter dem geplanten Namen Acomplia verkauft wird. - 19. Juni 2006
Die EU-Kommission lässt Acomplia zu, das Mittel kommt nach und nach in die Apotheken. - 17. Oktober 2006
Der Gemeinsame Bundesausschuss stuft Rimonabant als Lifestyle-Arzneimittel ein. Keine Erstattung durch die Kasse. - Juni 2007
In den USA stimmt das Beratergremium der FDA am 13. Juni mit 14 zu 0 gegen Zimulti. Sanofi zieht den Antrag Ende Juni zurück. - Juli 2007
Neue Gegenanzeige in der EU. Kein Acomplia bei schwerer Depression oder zusammen mit Antidepressiva. - Mai 2008
Ärzte sollen Patienten auf Anzeichen einer Depression überwachen, denn die trifft auch Menschen ohne Vorgeschichte. - 23. Oktober 2008
Die EMA empfiehlt, die Zulassung ruhen zu lassen. Das BfArM rät Ärzten, kein Acomplia mehr zu verordnen. Sanofi nimmt das Mittel vom Markt. - 13. November 2008
Der Vertrieb ruht in allen EU-Ländern, in denen Acomplia verkauft wurde. - 16. Januar 2009
Nachdem Sanofi im Dezember selbst darum gebeten hat, nimmt die EU-Kommission die Zulassung endgültig zurück.
Was Patienten 2008 gesagt bekamen, war unspektakulär. Wer Acomplia nahm, musste nicht sofort absetzen, sollte aber beim nächsten Termin mit dem Arzt oder Apotheker sprechen. Neue Rezepte gab es nicht mehr. Acomplia blieb nicht das letzte Abnehmmittel, das so endete. Ähnlich erging es später Reductil und dem Appetitzügler Regenon.
Nebenwirkungen: Was Anwender erlebten
Laut EMA traten unter Acomplia Depressionen, Schlafstörungen, Angst und Aggression etwa doppelt so oft auf wie unter Placebo. Dazu kamen Übelkeit, Durchfall und Schwindel. Die Studiendaten dahinter findest du auf der Seite zu Rimonabant. Hier geht es darum, was in Deutschland tatsächlich gemeldet wurde.
Bis zum 27. November 2007 erfasste die gemeinsame Datenbank von BfArM und Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft 174 Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen. Die große Mehrheit betraf die Psyche.
Das sind nur die gemeldeten Fälle. Spontanmeldungen erfassen erfahrungsgemäß nur einen Bruchteil dessen, was tatsächlich passiert. In laufenden Studien kam es zwischen Juni und August 2008 bei rund 36.000 Teilnehmern zu fünf Suiziden unter Rimonabant und einem unter Placebo.
Die Warnungen griffen nicht: Die EMA stellte 2008 fest, dass Acomplia teilweise trotz Verbot zusammen mit Antidepressiven verordnet wurde. Gleichzeitig erkrankten auch Menschen ohne jede psychische Vorgeschichte. Wer gefährdet war, ließ sich vorher nicht sagen. Genau deshalb war Schluss.
Acomplia kaufen: Warum es keinen legalen Weg gibt
Die Frage taucht bis heute in Suchmaschinen auf, also beantworte ich sie ehrlich. Acomplia kannst du nirgends legal kaufen. Die Zulassung ist seit Januar 2009 erloschen, Sanofi hat die Entwicklung komplett eingestellt, in den USA gab es nie eine Zulassung. Keine Apotheke in der EU führt das Mittel, kein seriöser Arzt wird es dir verschreiben.
Selbst wenn eine Tablette sauberes Rimonabant enthielte, wäre das keine gute Nachricht. Das Problem war nie die Qualität, sondern der Wirkstoff selbst. Die Risiken für die Psyche stecken in jeder echten Tablette, und ohne Arzt merkt niemand rechtzeitig, wenn die Stimmung kippt.
Jetzt mal ehrlich: Wer 2026 noch Acomplia sucht, sucht eigentlich eine Pille, die den Hunger abstellt. Die gibt es inzwischen, nur heißt sie anders, wirkt besser und kommt mit Rezept aus der Apotheke. Wann ein Appetitzügler überhaupt infrage kommt, steht unter Ab wann Appetitzügler kaufen.
Was in Acomplia-Fälschungen steckt
Acomplia ist einer der seltenen Fälle, in denen die Fälschung älter ist als das Original. Schon im März 2006, drei Monate vor der Zulassung, warnte die EU-Kommission, dass Patienten mit nicht zugelassenen und gefälschten Kopien von Rimonabant ihre Gesundheit riskieren. Nach dem Rückruf ging der Handel einfach weiter.
Forscher aus Polen und den Niederlanden kauften fünf als Acomplia angebotene Tablettenprodukte online und untersuchten sie im Labor. Die Ergebnisse wurden 2010 veröffentlicht.
| Befund | Proben | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Rimonabant enthalten | 4 von 5 | Oft zusammen mit Verunreinigungen |
| Nicht zugelassene Abwandlung von Rimonabant | 2 von 5 | Ein Stoff, den nie jemand am Menschen geprüft hat |
| Nicht zugelassene Kristallform | 2 von 5 | Kann anders aufgenommen werden als das Original |
| Sibutramin plus Abwandlungen | 1 von 5 | Ein ganz anderer, ebenfalls verbotener Appetitzügler |
Sibutramin war der Wirkstoff in Reductil und wurde 2010 wegen Herzinfarkten und Schlaganfällen vom Markt genommen. Mehr dazu unter Sibutramin. Wer eine angebliche Acomplia schluckt, kann also ein Herzrisiko statt eines Psychorisikos bekommen, oder beides.
Auch in den USA, wo Rimonabant nie zugelassen war, tauchte der Wirkstoff auf. Im Dezember 2008 warnte die FDA vor 28 angeblich pflanzlichen Schlankheitsmitteln mit nicht deklarierten Wirkstoffen. Gefunden wurden Sibutramin, Rimonabant, das Epilepsiemittel Phenytoin und das Abführmittel Phenolphthalein.
Finger weg: Jeder Shop, der Acomplia, Rimonabant oder ein „Acomplia-Generikum“ anbietet, handelt mit Ware ohne Zulassung und ohne Kontrolle. Du weißt nicht, was drin ist, und hast niemanden, an den du dich wenden kannst, wenn etwas passiert. Woran du gefälschte Medikamente erkennst, zeige ich am Beispiel der Abnehmspritzen-Fälschungen.
Damals vs. heute
Wer damals zu Acomplia griff, wollte vor allem eins, weniger Hunger. Das bekommst du heute auch, nur sicherer, wirksamer und mit ärztlicher Kontrolle.
Damals: Acomplia
- AngriffspunktBelohnungssystem
- Gewichtsverlustrund 4,7 kg mehr als Placebo
- PsycheRisiko etwa verdoppelt
- Bezug heutenur Fälschungen
- StatusZulassung erloschen
Heute: GLP-1
- AngriffspunktSättigungshormon
- Gewichtsverlustrund 15 bis 20 %
- Psychelaut EMA kein Zusammenhang mit Suizidgedanken belegt
- Bezug heuteRezept, Apotheke
- Statuszugelassen
Auch die heutigen Medikamente haben Nebenwirkungen, vor allem Übelkeit und Verdauungsprobleme zu Beginn. Der entscheidende Unterschied ist, dass ein Arzt dich vorher prüft und während der Behandlung begleitet. Genau das fehlt beim Kauf im Graumarkt komplett.
Was heute statt Acomplia hilft
Acomplia war die erste Pille, die den Hunger im Kopf bremsen sollte. Was sie versprochen hat, leisten heute Medikamente mit einem ganz anderen Wirkprinzip.
Satt statt betäubt
Acomplia hat das Belohnungssystem blockiert, damit Essen weniger reizt. GLP-1-Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro verstärken dagegen ein körpereigenes Sättigungshormon. Du wirst schneller satt, der Magen leert sich langsamer, der Heißhunger wird gedämpft. In der Studie STEP 1 verloren Teilnehmer mit Semaglutid 2,4 mg im Schnitt rund 15 Prozent ihres Gewichts, in SURMOUNT-1 mit Tirzepatid rund 20 Prozent.
- Echte Ware statt Lotterie. Mit Rezept kommt das Medikament aus der Apotheke, geprüft und rückverfolgbar.
- Arzt statt Shop. Ein Arzt klärt vorher, ob das Mittel zu dir und deinen anderen Medikamenten passt.
- Disziplin bleibt, wird aber leichter. Weniger essen musst du trotzdem. Die Spritze vermittelt dir die Disziplin, weil sich neue Gewohnheiten bilden, während der Hunger gedämpft ist.
- Spritze oder Tablette. Wer keine Nadel mag, findet Optionen unter Abnehmtabletten.
Alle diese Medikamente sind verschreibungspflichtig. Ein Arzt prüft, ob sie für dich infrage kommen, in der Regel ab einem BMI von 30 oder ab 27 mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes. Mehr unter Abnehmspritzen und zu möglichen Beschwerden unter Nebenwirkungen von Abnehmspritzen. Andere zugelassene Mittel wie Orlistat findest du unter Medikamente zum Abnehmen.
Ich selbst habe 40 Kilo ohne Pille und ohne Spritze verloren. Das ging, weil ich irgendwann kapiert habe, dass Abnehmen Mathematik ist. Weniger rein als raus, jeden Tag. Wie ich das angestellt habe, steht in meiner Abnehm-Anleitung.
Fazit: Taugt Acomplia heute noch was?
Nein, in keiner Hinsicht. Acomplia war 2006 ein Verkaufsschlager, vor allem in Deutschland, und 2008 ein Rückruf. Die Wirkung war mäßig, die Risiken für die Psyche erheblich. Heute gibt es das Mittel nur noch als Fälschung, mit unbekanntem Inhalt und im schlimmsten Fall mit einem ganz anderen verbotenen Wirkstoff. Wer Hilfe beim Abnehmen sucht, bekommt sie heute legal, wirksamer und sicherer.
Vom Markt genommen, zu Recht. Was heute als Acomplia verkauft wird, ist eine Wundertüte mit Risiko, kein Medikament. Finger weg.
GLP-1-Medikamente dämpfen den Hunger über das Sättigungshormon, ärztlich geprüft und aus der Apotheke. Alle seriösen Anbieter im Anbieter-Vergleich.
Häufige Fragen zu Acomplia
Wo kann man Acomplia kaufen?
Nirgends legal. Die Zulassung ist seit dem 16. Januar 2009 erloschen, Sanofi stellt das Mittel nicht mehr her. Was Online-Shops verkaufen, stammt aus unkontrollierter Herstellung und kann Verunreinigungen oder andere Wirkstoffe enthalten.
Warum wurde Acomplia vom Markt genommen?
Weil Depressionen, Angst und Schlafstörungen etwa doppelt so oft auftraten wie unter Placebo und es in Studien zu Suiziden kam. Die EMA hielt den Nutzen 2008 nicht mehr für größer als das Risiko.
Gibt es ein Acomplia-Generikum?
In der EU nicht. Was als Generikum angeboten wird, ist weder zugelassen noch kontrolliert. In Laboranalysen fanden sich in solchen Tabletten Abwandlungen des Wirkstoffs und sogar Sibutramin.
Was ist der Unterschied zwischen Acomplia und Rimonabant?
Rimonabant ist der Wirkstoff, Acomplia der Handelsname der Tabletten von Sanofi-Aventis. Alles zu Wirkprinzip und Studien steht auf der Seite zu Rimonabant.
Hat die Krankenkasse Acomplia bezahlt?
Nein. Der Gemeinsame Bundesausschuss stufte Rimonabant im Oktober 2006 als Lifestyle-Arzneimittel ein. Patienten mussten Acomplia selbst bezahlen.
Was ist heute die beste Alternative zu Acomplia?
Das entscheidet dein Arzt. Für viele Menschen mit Adipositas kommen GLP-1-Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro infrage, ebenfalls nur auf Rezept. Einen Überblick gibt es unter Abnehmspritzen.
- Acomplia (rimonabant), EPAR und Rücknahme der Zulassung – Europäische Arzneimittel-Agentur
ema.europa.eu - Questions and answers on the recommendation to suspend the marketing authorisation of Acomplia – Europäische Arzneimittel-Agentur
ema.europa.eu - Rote-Hand-Brief zu Acomplia, Ruhen der Zulassung – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
bfarm.de - Rimonabant vom Markt genommen – Deutsches Ärzteblatt 44/2008
aerzteblatt.de - Rimonabant einstweilig vom Markt genommen – Pharmazeutische Zeitung 44/2008
pharmazeutische-zeitung.de - Psychiatrische UAW unter Rimonabant – Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
akdae.de - Rimonabant (Acomplia) vom Markt – arznei-telegramm 11/2008
arznei-telegramm.com - Commission warns about fake drugs on the internet – Manufacturing Chemist 2006
manufacturingchemist.com - Fake Acomplia analysis reveals chemical cocktail – Securing Industry 2010
securingindustry.com - FDA issues alert about tainted weight loss pills – Healio 2008
healio.com - Sanofi pulls diet drug application from FDA – CNN Money 2007
money.cnn.com - Meeting highlights from the Pharmacovigilance Risk Assessment Committee, 8–11 April 2024 – Europäische Arzneimittel-Agentur
ema.europa.eu - Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity (STEP 1) – NEJM 2021
nejm.org - Tirzepatide Once Weekly for the Treatment of Obesity (SURMOUNT-1) – NEJM 2022
nejm.org