Preludin: Der Appetitzügler, der zur Droge wurde
1954 kam Preludin als moderne Schlankheitstablette in die Apotheken. Schon nach einem halben Jahr schluckten die Leute sie gegen Müdigkeit statt gegen Kilos. Heute ist der Wirkstoff Phenmetrazin ein Betäubungsmittel, das kein Arzt mehr verschreiben darf. Hier ist die ganze Geschichte und was heute wirklich beim Abnehmen hilft.
Aktualisiert: November 2026 · Jörg Keller · Lesezeit 12 Min.
- Preludin enthielt Phenmetrazin, ein amphetaminähnliches Aufputschmittel von Boehringer Ingelheim
- Schon 1955 kam die Rezeptpflicht, weil die Tabletten massenhaft als Wachmacher missbraucht wurden
- In Schweden war Phenmetrazin in den Fünfzigern die beliebteste Straßendroge, 1965 flog es dort vom Markt
- In Deutschland verschwand Preludin in den 1970ern, heute steht der Wirkstoff in Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes
- Heute treten ärztlich verordnete GLP-1-Medikamente an die Stelle, ganz ohne Rausch und Suchtpotenzial

- Abnehmwirkung
- Sicherheit
- Studienlage
- Heute erhältlich
Damals versprochen …ein Appetitzügler ohne die Nebenwirkungen der Amphetamine, eine Tablette, die Übergewichtigen den Hunger nimmt.
Was wirklich passierte …ein Aufputschmittel, das süchtig machte, in Schweden und den USA gespritzt wurde und am Ende im Betäubungsmittelgesetz landete.
| Wirkstoff | Phenmetrazin (3-Methyl-2-phenylmorpholin) |
|---|---|
| Handelsnamen | Preludin |
| Wirkprinzip | Setzt Noradrenalin und Dopamin frei, aktiviert das Nervensystem, dämpft den Appetit |
| Auf dem Markt | 1954 bis in die 1970er (Deutschland) |
| Status heute | Betäubungsmittel nach Anlage II BtMG, nicht verschreibungsfähig |
| Grund | Missbrauch, Abhängigkeit, Lungenhochdruck |
- Was war Preludin?
- So wirkte Phenmetrazin im Körper
- Die Geschichte: Aufstieg und Absturz
- Vom Appetitzügler zur Straßendroge
- Nebenwirkungen und Risiken
- Preludin heute: Betäubungsmittel und Graumarkt
- Damals vs. heute
- Was heute statt Preludin hilft
- Fazit: Taugt Preludin heute noch was?
- Häufige Fragen zu Preludin
Was war Preludin?
Preludin war eine Schlankheitstablette des deutschen Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim. Der Wirkstoff heißt Phenmetrazin, chemisch ein enger Verwandter der Amphetamine. 1954 kam Preludin nach rund einem Jahr Testphase in Deutschland auf den Markt, offiziell zur Behandlung von Fettleibigkeit. Damit gehört es zu den ältesten Mitteln in unserer Rubrik Alte Abnehmmittel.
Die Idee klang gut. Amphetamine dämpften schon damals den Hunger, machten aber nervös, schlaflos und abhängig. Boehringer wollte einen Appetitzügler ohne die typischen Nebenwirkungen der Amphetamine. Was dabei herauskam, war leider genau das Gegenteil.
Entwickelt bei Boehringer Ingelheim, 1954 in Deutschland eingeführt, danach in vielen Ländern verkauft, auch in Schweden und den USA.
Das Versprechen war simpel. Tablette rein, Hunger weg, Kilos runter. Eine Ernährungsumstellung war nicht Teil der Werbebotschaft.
Phenmetrazin fährt das Nervensystem hoch. Der gedämpfte Hunger war nur ein Nebeneffekt dieser Wirkung.
Preludin war damit der Prototyp einer ganzen Generation. Auf dasselbe Prinzip setzten später Amfepramon, Phentermin und Cathin. Alle sind Abkömmlinge der Amphetamine, alle wurden wegen ihrer Risiken eingeschränkt oder verboten.
So wirkte Phenmetrazin im Körper
Phenmetrazin sorgt dafür, dass Nervenzellen vermehrt Noradrenalin und Dopamin ausschütten. Noradrenalin ist der Botenstoff für Wachheit und Stress, Dopamin der Botenstoff des Belohnungssystems. Genau diese Kombination macht das Mittel gefährlich.
Der Unterschied zu heutigen Medikamenten ist fundamental. Preludin nahm den Hunger, indem es den ganzen Körper aufputschte. Es änderte nichts daran, wie Sättigung entsteht, und nichts an deinen Gewohnheiten. Sobald die Tablette wegfiel, kam der Hunger zurück, oft zusammen mit Erschöpfung.
Abnehmen bleibt Mathematik: Auch Preludin wirkte nur, weil Menschen weniger aßen. Ein Kilo Körperfett speichert rund 7.000 kcal. Wer dauerhaft unter seinem Bedarf bleibt, nimmt ab, mit oder ohne Tablette. Deinen Bedarf rechnest du mit meiner Anleitung zum Kalorienverbrauch ermitteln aus.
Die Geschichte: Aufstieg und Absturz
Kaum ein Arzneimittel ist so schnell aus dem Ruder gelaufen wie Preludin. Die Hersteller erfuhren schon ein halbes Jahr nach dem Start, dass die Tabletten in Laienkreisen gegen Ermüdung geschluckt wurden. Ab da ging es nur noch bergab.
- 1954
Nach rund einem Jahr Testphase kommt Preludin in Deutschland auf den Markt, als Mittel gegen Fettleibigkeit. - 1955
Deutschland führt die Rezeptpflicht ein. Im selben Jahr kommt Preludin nach Schweden und wird dort schnell zur Szenedroge. - 1959
Schweden stellt Phenmetrazin unter dieselben strengen Kontrollen wie Amphetamin, Morphin und Heroin. - 1965
Schweden nimmt Phenmetrazin komplett vom Markt. Die Szene versorgt sich über Schmuggel, zuerst aus Deutschland, später aus Spanien und Italien. - 1966
Weitere Länder stellen den Wirkstoff wegen der Suchtgefahr unter das Betäubungsmittelrecht. - 1970er
Preludin verschwindet in Deutschland vom Markt, nach Berichten über lebensbedrohlichen Lungenhochdruck. - Heute
Phenmetrazin steht in Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes. Verkehrsfähig, aber nicht verschreibungsfähig.
Preludin war in den Sechzigern nicht allein. Der Appetitzügler Menocil mit dem Wirkstoff Aminorex erschütterte wenige Jahre nach Contergan die Bundesrepublik. Laut arznei-telegramm erkrankten darunter fast 1.000 Menschen an Lungenhochdruck, mit einer durchschnittlichen Überlebenszeit von 3,5 Jahren. Die Ära der Aufputsch-Appetitzügler endete nicht freiwillig, sie endete mit Toten.
Vom Appetitzügler zur Straßendroge
Phenmetrazin hat eine Karriere hingelegt, die kein Hersteller plant. Aus der Diätpille wurde in mehreren Ländern die bevorzugte Droge einer ganzen Szene.
Kurz nach dem Start 1955 berichteten Ärzte, dass Preludin Euphorie erzeugt. Konsumenten zogen es sogar Amphetamin vor. Noch 1968 war es dort das gefragteste Aufputschmittel.
In den Sechzigern und frühen Siebzigern wurde Phenmetrazin als Rauschmittel genutzt. Konsumenten lösten die Tabletten auf und spritzten sie.
Die Band nahm Phenmetrazin in ihren frühen Jahren, Paul McCartney gilt als bekannter Anwender. Biograf Hunter Davies schrieb 1968, sie hätten damit nächtelang wach bleiben und weiterspielen wollen.
Wie ernst die Lage war, zeigt eine schwedische Auswertung. Zwischen 1966 und 1973 dokumentierten Rechtsmediziner dort 32 tödliche Vergiftungen durch Amphetamin oder Phenmetrazin. Noch in den Neunzigern stand Phenmetrazin in Schweden hinter Amphetamin auf Platz zwei der am häufigsten missbrauchten Aufputschmittel, Jahrzehnte nach dem Verbot.
Die Lehre aus Schweden: Ein Verbot beendet die Nachfrage nicht. Als Preludin aus den Apotheken verschwand, kam es über Schmuggel ins Land, erst als Tabletten, dann als Rohpulver. Genau das passiert heute mit gefälschten Abnehmspritzen, die Nachfrage sucht sich ihren Weg, mit unbekanntem Inhalt.
Nebenwirkungen und Risiken
Preludin wurde als Fortschritt gegenüber Amphetamin verkauft. Die Bilanz liest sich anders.
Damals versprochen
- Weniger HungerDer Appetit ließ unter Phenmetrazin nach, das war die Grundlage der Zulassung.
- Sanfter als AmphetaminEntwickelt als Appetitzügler ohne die typischen Amphetamin-Nebenwirkungen.
- BequemEine Tablette statt Kalorienzählen, so die Hoffnung vieler Übergewichtiger.
Was tatsächlich passierte
- AbhängigkeitDie Euphorie machte Phenmetrazin zur Droge, in Schweden beliebter als Amphetamin.
- Spritzen der TablettenIn den USA lösten Konsumenten die Tabletten auf und injizierten sie, mit allen Folgen intravenösen Drogenkonsums.
- Tödliche VergiftungenAllein in Schweden 32 Todesfälle durch Amphetamin oder Phenmetrazin zwischen 1966 und 1973.
- LungenhochdruckLebensbedrohliche pulmonale Hypertonie führte zur Marktrücknahme in Deutschland.
- Kein LerneffektDie Tablette änderte keine einzige Gewohnheit. Ohne sie kam der Hunger zurück.
Lungenhochdruck ist kein Kavaliersdelikt. Bei der pulmonalen Hypertonie steigt der Druck in den Lungengefäßen, das Herz pumpt gegen einen immer größeren Widerstand. Die Krankheit ist schwer behandelbar. Dasselbe Risiko wurde auch Menocil zum Verhängnis. Welche Präparate später noch aus dem Verkehr gezogen wurden, zeigt dir Regenon mit dem Wirkstoff Amfepramon.
Preludin heute: Betäubungsmittel und Graumarkt
Preludin wird seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt. Phenmetrazin steht in Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes, also bei den verkehrsfähigen, aber nicht verschreibungsfähigen Stoffen. Kein Arzt in Deutschland darf es verordnen, keine Apotheke abgeben. Wer es ohne Erlaubnis erwirbt oder besitzt, bewegt sich im Betäubungsmittelstrafrecht, nicht bloß im Arzneimittelrecht.
Trotzdem wird nach Preludin gegoogelt. Manche kennen den Namen aus Beatles-Biografien, andere suchen ein starkes Mittel, das den Hunger abschaltet. Was dich dabei erwartet, ist wenig verlockend.
Jetzt mal ehrlich: Wer 2026 nach Preludin sucht, sucht eigentlich nach einem Aufputschmittel. Damit nimmst du dir vielleicht den Hunger, holst dir aber ein Mittel mit Suchtpotenzial und unbekanntem Inhalt ins Haus. Kein Kilo ist es wert, mit einer Droge abzunehmen. Bei gefälschten Abnehmspritzen läuft übrigens dasselbe Spiel, mehr dazu unter Abnehmspritze-Fälschungen.
Wer ganz allgemein wissen will, wann ein Appetitzügler heute überhaupt sinnvoll ist, findet die Antwort unter Ab wann Appetitzügler. Noch gefährlicher als Preludin sind übrigens Mittel, die gar nicht erst als Medikament gedacht waren, etwa das Industriegift DNP oder das Kälbermastmittel Clenbuterol.
Damals vs. heute
Zwischen Preludin und den heutigen Medikamenten liegen über 70 Jahre Forschung. Der wichtigste Unterschied ist der Angriffspunkt. Preludin putschte das Nervensystem auf, moderne Mittel ahmen ein körpereigenes Sättigungshormon nach.
Damals: Preludin
- AngriffspunktNoradrenalin, Dopamin
- WirkungAufputschen, Hunger weg
- Suchtpotenzialhoch
- Langzeitstudienkeine nach heutigem Standard
- StatusBetäubungsmittel
Heute: GLP-1-Medikamente
- AngriffspunktSättigungshormon
- Wirkungfrüher satt, weniger Heißhunger
- Suchtpotenzialkein Rauschmittel
- LangzeitstudienSTEP, SURMOUNT
- Statuszugelassen, Rezeptpflicht
Auch die Kontrolle ist eine andere. Preludin wurde anfangs ohne Rezept verkauft, die Pflicht kam erst ein Jahr später. Heutige Abnehmmedikamente gibt es nur nach ärztlicher Prüfung, mit klaren Grenzen für den BMI und festen Kontrollen. Das ist kein Bürokratiezwang, sondern die Lehre aus Präparaten wie Preludin.
Was heute statt Preludin hilft
Wer heute Hilfe beim Abnehmen braucht, muss nicht zum Aufputschmittel greifen. Die moderne Medizin setzt dort an, wo Preludin nie hinkam, nämlich bei der Sättigung selbst.
Sättigungshormon statt Aufputschmittel
Preludin hat den Körper unter Strom gesetzt, damit der Hunger verschwindet. GLP-1-Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro machen das Gegenteil. Sie ahmen ein körpereigenes Sättigungshormon nach, der Magen entleert sich langsamer, und der Heißhunger wird leiser. Kein Kick, kein Rausch.
- Deutlich mehr Wirkung. In der Studie STEP 1 verloren Teilnehmer mit Semaglutid 2,4 mg im Schnitt rund 15 Prozent ihres Gewichts, in SURMOUNT-1 mit Tirzepatid bis zu rund 20 Prozent.
- Disziplin wird vermittelt. Disziplin brauchst du trotzdem. Aber während der Hunger gedämpft ist, gewöhnst du dich an kleinere Portionen. Die Gewohnheit entsteht, ohne dass du jeden Tag gegen dich kämpfst.
- Nebenwirkungen gibt es. Vor allem Übelkeit, Verstopfung und Durchfall am Anfang. Alles dazu unter Abnehmspritzen Nebenwirkungen.
- Auch als Tablette. Wer keine Spritze mag, findet die Optionen unter Abnehmtabletten.
Die Medikamente sind verschreibungspflichtig. Ein Arzt prüft, ob sie für dich infrage kommen, in der Regel ab einem BMI von 30 oder ab 27 mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes. Den Überblick gibt es unter Abnehmspritzen.
Auch ohne Medikament kommst du ans Ziel. Ich habe meine 40 Kilo ohne Spritze verloren, mit Kaloriendefizit, Sport und viel Geduld. Wie du das planst, steht in meiner Abnehm-Anleitung.
Fazit: Taugt Preludin heute noch was?
Nein. Preludin ist ein Lehrstück dafür, was passiert, wenn man Hunger mit einem Aufputschmittel bekämpft. Aus dem Appetitzügler wurde innerhalb weniger Monate ein Wachmacher, innerhalb weniger Jahre eine Straßendroge und am Ende ein Betäubungsmittel, das kein Arzt mehr verschreiben darf. Wer heute danach sucht, findet nur Graumarkt, Designerdrogen und Strafrecht.
Ein Aufputschmittel im Diät-Kostüm mit hohem Suchtpotenzial, Todesfällen und Lungenhochdruck. Heute nicht verschreibungsfähig. Finger weg, es gibt nichts mehr, wofür sich das Risiko lohnen würde.
Ein ärztlich verschriebenes GLP-1-Medikament dämpft den Appetit, ohne aufzuputschen. Alle seriösen Anbieter im Anbieter-Vergleich.
Häufige Fragen zu Preludin
Was war Preludin?
Preludin war ein Appetitzügler von Boehringer Ingelheim mit dem Wirkstoff Phenmetrazin. Er kam 1954 in Deutschland auf den Markt und sollte bei Fettleibigkeit den Hunger dämpfen. Chemisch ist Phenmetrazin eng mit den Amphetaminen verwandt.
Warum wurde Preludin verboten?
Wegen massivem Missbrauch und Abhängigkeit. Schon 1955 kam in Deutschland die Rezeptpflicht, Schweden stufte den Wirkstoff 1959 als Betäubungsmittel ein und nahm ihn 1965 vom Markt. In Deutschland verschwand Preludin in den 1970ern nach Berichten über lebensbedrohlichen Lungenhochdruck.
Kann man Preludin heute noch kaufen?
Legal nicht. Phenmetrazin steht in Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes und darf nicht verschrieben werden. Angebote im Netz sind Fälschungen oder Designerdrogen mit unbekanntem Inhalt, der Erwerb ist strafbar. Der legale Weg zu einem wirksamen Abnehmmedikament führt über den Arzt.
Hat Preludin beim Abnehmen geholfen?
Es dämpfte den Appetit, weil es das Nervensystem aufputschte. Moderne Langzeitstudien wie STEP oder SURMOUNT gibt es dafür nicht. Vor allem änderte die Tablette keine einzige Gewohnheit, ohne sie kam der Hunger zurück.
Was haben die Beatles mit Preludin zu tun?
Die Band nahm Phenmetrazin in ihren frühen Jahren, um nächtelang wach zu bleiben und spielen zu können. Paul McCartney gilt als bekannter Anwender. Das zeigt, wofür Preludin wirklich genutzt wurde, als Wachmacher, nicht als Diätpille.
Was hilft heute statt Preludin?
Bei einem BMI ab 30 oder ab 27 mit Begleiterkrankung kommen GLP-1-Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro infrage, nach ärztlicher Prüfung und mit Rezept. Sie wirken über ein Sättigungshormon statt über Aufputschen. Mehr unter Abnehmspritzen.
- Anlage II zum Betäubungsmittelgesetz (verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige Betäubungsmittel) – Bundesministerium der Justiz
gesetze-im-internet.de - Phenmetrazin – Wikipedia
de.wikipedia.org - Phenmetrazine – Wikipedia
en.wikipedia.org - The Swedish Experience – Consumers Union Report on Licit and Illicit Drugs
druglibrary.org - Lethal intoxications with centrally stimulating amines in Sweden 1966-1973 – PubMed
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov - A convenient derivatization method for the determination of amphetamine and related drugs in urine – PubMed 1996
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov - Adverse events related to the new psychoactive substance 3-fluorophenmetrazine, results from the Swedish STRIDA project – PubMed 2016
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov - Pharmakotherapie des Übergewichts, ein Blick zurück mit Schrecken – arznei-telegramm 2015
arznei-telegramm.com - Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity (STEP 1) – NEJM 2021
nejm.org - Tirzepatide Once Weekly for the Treatment of Obesity (SURMOUNT-1) – NEJM 2022
nejm.org - S3-Leitlinie Prävention und Therapie der Adipositas – AWMF
register.awmf.org